»An diesen Orten und Kraftquellen kann ich ganz zu mir, zu Gott und zur Ruhe kommen.«
Johanna Beck
»Ich hätte nicht gedacht, welch’ schöne Orte sich mir da auftun, als ich das Buchprojekt begonnen habe.«
Stefan Weigand
Katholische wie auch evangelische Kirche – beide erleben gerade eine Zeit des Glaubwürdigkeitsverlusts. Es scheint so, als ob die Menschen sich mehr und mehr von den Institutionen lösen, aber den Glauben weiter leben wollen, ihn mit sich selbst ausmachen. Orte, an denen das gelingt und die unbedingt entdeckt werden wollen, versammelt dieses Buch.
Es führt zu Gottes erstaunlichen Häusern, zu 33 außergewöhnlichen Orten des Glaubens: neu errichtete Kirchen mit kühner und inhaltsvoller Architektur; alte Kapellen, die aus unserem modernen Blickwinkel eine neue Botschaft entfalten. Die vermeintlichen »stummen Zeugen« haben mehr zu sagen, als man denkt: Sie erzählen vom Glauben und vom Leben. Und ziehen so Menschen in den Bann, die Glaube leben wollen, weit weg von allen innerkirchlichen Diskussionen.
Johanna Beck und Stefan Weigand nehmen die Lesenden mit an markante Plätze. Es entsteht eine spannende und kurzweilige Reise zu Kirchen, die wirklich noch Kirchen sind: Orte, an denen man mit dem Heiligen in Berührung kommt – und Raum für sich und Gott erfährt.



• Wo Glaube zuhause ist – 33 Orte, die berühren.
• Kirchen neu entdecken: inspirierend, still, kraftvoll.
• Eine Reise zu den schönsten spirituellen Plätzen Deutschlands.

Wie die Idee zum Buch entstand
»Wie hat das eigentlich bei dir angefangen mit der Leidenschaft für Kirchengebäude?« Als wir beide uns zum ersten Mal begegnet sind und die Idee zu diesem Buch noch in den Kinderschuhen steckte, hatten wir für unser Treffen die gleiche Frage im Gepäck. Vor uns auf dem Tisch standen Kaffeetassen und ein Teller mit Kirschkuchen. Und wir stellten beide fest: Unsere Begeisterung für Architektur, Kirchen und sakrale Gebäude kam nicht aus einer konkreten Begebenheit heraus – sie war irgendwie schon immer da. Auf der Fahrt in den Urlaub noch schnell einen Schlenker von der Autobahn machen, um eine Kirche aus den Sechzigern zu sehen. Oder beim Tagesausflug in die übernächste Großstadt auch einen Abstecher zu einer Kirche am Stadtrand unternehmen. Für uns beide waren solche Ausflüge zu Kirchengebäuden ganz normal.
Da saßen wir nun, zwei Seelenverwandte, und schwärmten über Kirchen, Baustile, verrückte und entrückte Orte, enttäuschende und erhebende Besuche und so manche Lieblingskirche.

Die gemeinsame Begeisterung für Kirchen wuchs nach dem Kirschkuchentreffen. Wir schickten uns Bilder von kleinen Kapellen im Nirgendwo, empfahlen uns Besuche in außergewöhnlichen Gebäuden und merkten mehr und mehr: Der Austausch über Kirchengebäude ist für uns mehr als ein Austausch über die Architektur und die Atmosphäre eines Ortes. Wenn wir uns über Kirchen unterhielten, sprachen wir immer mehr über unseren Glauben und überhaupt die Fragen, die uns das Leben stellt. Die Fragen an uns als Menschen, die gerade fest eingebunden sind – in Familie und Arbeit; als Menschen, die gerade Mitte vierzig sind und mit einer gewissen Erfahrung und zugleich mit einer gewissen Offenheit und Neugier mit dem Leben umgehen.


»Man muss beileibe nicht gläubig sein, um sich von Kirchen in den Bann ziehen zu lassen. Sie strahlen ihr Licht in den Alltag, ins Leben. Vielleicht ist es ja das, was diese Orte so besonders macht: Sie sind für die Ewigkeit gebaut.« Stefan Weigand







Stefan Weigand, Johanna Beck
Gottes erstaunliche Häuser
33 Kirchen, die man gesehen haben muss, um den Glauben neu zu entdecken
Entdecken Sie Kirchen und Kapellen, die berühren, inspirieren und Raum für Begegnung mit dem Heiligen schaffen – jenseits aller kirchlichen Debatten. Eine eindrucksvolle Reise zu spirituellen Plätzen voller Geschichte, Architektur und Seele.
Hardcover, Pappband, 176 Seiten, 15,5×21,0cm,
durchgehend vierfarbig, mit zahlreichen Fotografien
ISBN: 978-3-466-37346-8

Johanna Beck Literaturwissenschaftlerin mit theologischer Zusatzausbildung. Sie arbeitet als Journalistin unter anderem für Christ in der Gegenwart. Die Liebe zu Sakralbauten ist in ihrer Familie verwurzelt: Ihr Urgroßvater und ihr Großvater waren Kirchenmaler. Sie selbst hat mit der Kirche gehadert und musste tiefe Verletzungen überstehen. Doch sie hat eine neue Rolle für sich gefunden – und eine neue Beziehung zum Glauben entwickelt. Ihr Buch Mach neu, was dich kaputt macht. Warum ich in die Kirche zurückkehre und das Schweigen breche war ein maßgeblicher Beitrag zu Kirchendiskussionen der letzten Jahre.
Foto: © Heinz Heiss

Auf die einsame Insel würde Stefan Weigand seine Familie, ein schönes Buch und seinen Plattenspieler mitnehmen. Nach dem Theologie- und Philosophiestudium in Würzburg und Indien war er zunächst Sachbuchlektor. Seit mehreren Jahren führt er eine Agentur für Buch- und Webgestaltung und wird als Konzeptionsberater bei Buchprojekten gebucht. Er ist Vater von vier Kindern. Abseits der beruflichen Wege geht er mit seiner Familie zum Geocaching und an ruhigen Abenden widmet er sich seinem Faible für Kunst, Literatur, Jazz und Indie-Musik.
Foto: © Stefan Weigand



Fotos der Kirchen: © Stefan Weigand
